Die Diakonie Katastrophenhilfe weist darauf hin, dass nach der Ausweisung von Hilfsorganisationen aus der sudanesischen Krisenprovinz Darfur erhöhte Anforderungen auf die verbliebenen Helfer zukommen. Das evangelische Hilfswerk unterstützt über das weltweite kirchliche Hilfsnetzwerk (ACT) in Darfur eine der größten Hilfsoperationen für die vom Bürgerkrieg vertriebenen Menschen. Im Zuge des Konflikts in Darfur sind in den vergangenen Jahren rund drei Millionen Menschen aus ihren Dörfern vertrieben worden. Die in großen Lagern lebenden Menschen sind zu ihrer Versorgung vollständig auf Hilfe angewiesen. Die Partnerorganisationen des evangelischen Hilfswerks leisten seit etwa fünf Jahren in mehreren Bereichen Hilfe, von der Nahrungsmittelhilfe über die Hygiene bis zur Gesundheitsversorgung. Zur Versorgung der Zivilbevölkerung in Darfur ruft die Diakonie Katastrophenhilfe zur Unterstützung der Hilfsmaßnahmen von ACT auf. Diese müssen angesichts der angespannten Lage ausgeweitet werden. Schon jetzt greifen die Partnerorganisationen vor Ort auf ihre Lagerbestände zurück. Über ACT werden bislang 230.000 Menschen versorgt. Die etwa ein Dutzend ausgewiesenen internationalen Hilfsorganisationen haben rund 1 Mio. Menschen unterstützt, die auf weitere Hilfe angewiesen sind. Für die aktuelle Hilfe bittet die Diakonie Katastrophenhilfe um Spenden.
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