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Wort für den Tag
Losung und Lehrtext für Samstag, 19. Mai 2012:

So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.
5.Mose 7,9

Dass einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? Das sei ferne!
Römer 3,3-4
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Camp 2011

Abhängig – wer ich??

 

Unter dem Thema stand der zweite Themenabend am Montag, den 18.07.11. Nach der Begrüßung begann ein stilles Brainstorming im Gemeinschaftszelt.

Brainstorming zum Thema Abhängigkeit

Zehn Minuten lang hatten die Jugendlichen Zeit, Gedanken zum Wort Abhängigkeit auf ein Plakat zu schreiben. Die Bedingung dabei war, dass es muks-mäuschen still bleibt. Nach und nach sammelten sich Gedanken und Worte zu dem Thema. Die aufgeschriebenen Wörter blieben durch die Stille wertfrei. Danach wurden 6 Gruppen gebildet und Jörg verkündete für diese unterschiedlichen

 

Aufgaben:

Gruppe 1 durfte für 10 Minuten ins gehen.

Gruppe 2 durfte ins Küchenzelt zum Fastfood essen.

Gruppe 3 konnte 10 Minuten Play Station zocken.

Gruppe 4 hatte die Übung mit dem schönen Namen “Winde des Vertrauens”.

In Gruppe 5 spielten drei Personen die Roboter und 3 die “User”

Gruppe 6 spielte ein mit dem Namen: Das Pendel

Es gab große Diskussionen, warum nur sechs Leute ins Internet durften und dass dies doch unfair sei. Man konnte Aussagen wie: “Warum denn immer die” oder “Wie gemein, ich war auch schon so lange nicht mehr im Internet” vernehmen. Teamerin Claudia gab das Startkommando und die Gruppen begannen mit ihren Aufgaben.

Die erste Gruppe musste zuerst den ganzen Berg bis zum Haupthaus hoch kraxeln, bevor sie überhaupt an einem Laptop waren. Teamer Yannic begleitete die Gruppe und erstellte die Internetverbindung. Er surfte zunächst einmal selbst 6 Minuten (was zu der Übung dazu gehörte) im Netz und die Jugendlichen fingen an zu motzen. Dann durfte endlich der Erste an den Laptop. Leider blieb es auch nur bei dem Einem. Nach zehn Minuten zog Yannic den Stecker und das Internet war aus. Wieder motzten und beschwerten sich die Kids, aber so waren die Regeln.

Max Deller durfte im Internet surfen

 

Die zweite Gruppe wurde von Neuteamerin Jessica begleitet. Im Küchenzelt lag ein “Snickers” für sechs Leute auf dem Tisch. Die Jugendlichen hatten natürlich Hamburger erwartet und waren erstaunt nur einen Schokoriegel zu sehen. Nun stellte sich die Frage, wer den Riegel essen durfte.

Die Gruppe kam dann auf die Lösung den Schokoriegel gerecht aufzuteilen und so bekam jeder nur ein klitzekleines Stück.

In der dritten Gruppe hatten die Jugendlichen die Möglichkeit zu spielen, nur leider begleitete sie Teamer Felix. Er zockte einen Großteil der Zeit an der Konsole. Danach spielte noch einmal Sandro und schon war die Zeit um (dies war auch beabsichtigt, während der Übung).

Die vierte Gruppe ging mit Teamer Markus ins Freie und führte die Übung Winde des Vertrauens durch. Bei dieser Übung ging es darum, dass sich ein Teilnehmer, der mit den Füßen fest auf dem Boden steht, soweit wie möglich nach vorne kippen lässt, wobei er von den Anderen mit Seilen gehalten wird.

Max Bahr in der Winde des Vertrauens

 

Gruppe 5 ist mit Teamer Christian an unser Volleyballfeld gegangen und hat sich paarweise zusammen getan. Einer aus den Zweierteams bekam eine Augenbinde angezogen und der Andere musste durch Tippen auf Kopf, Schulter und Rücken bestimmen, wo der Nichtsehende, also der Roboter, hinlaufen soll. Tippte der Sehende, oder auch “User” genannt, auf den Kopf, hieß es gehen, tippte er auf die linke oder rechte Schulter, musste sich der Roboter nach links oder rechts drehen. Tippte der “User” auf den Rücken, so musste der Roboter stehen bleiben.

Teamerin Louisa im Pendel des Vertrauens

Die sechste Gruppe spielte das Pendel. Teamerin Louisa erklärte den Jugendlichen, dass sie einen ganz engen Kreis bilden müssen und sich ein Freiwilliger, oder Freiwillige, in die Mitte stellt und sich ganz steif machen soll. Die Person in der Mitte sollte sich dann in eine Richtung fallen lassen, wobei die Füße fest auf einem Punkt stehen sollen, und die, die dort stehen, müssen sie dann leicht wieder zurück schubsen. Durch das leichte Schubsen der Anderen, wirken die Freiwilligen wie ein Pendel, das hin und her schwingt.

Die Kids bei der Besprechung der verschiedenen Übungen

 

Nach der vorgegebenen Zeit versammelten sich alle wieder im Gemeinschaftszelt und Teamerin Claudia eröffnete eine Reflexionsrunde. Durch Fragestellungen, wie zum Beispiel: “Wie habt ihr euch gefühlt?” oder “Weshalb habt ihr euch gut gefühlt?” haben sich einige Jugendliche getraut von ihren Erfahrungen zu berichten. Wir hörten in der Runde, dass es doch Einige gab, die schon eine leichte Abhängigkeit nach dem Internet verspürten. Einer sagte: ” Es tat mal wieder gut einen PC zu sehen!” und ein Mädchen fand es ziemlich unfair, dass sie in der Gruppe nicht mehr in Internet gehen konnte. Es wurde auch von Hause berichtet, dass dort die Jugendlichen gar nicht merken, wie schnell die Zeit vergeht, wenn sie im Internet surfen. Gruppe 2 und 3 äußerten ähnliche Gedanken und Gefühle, wobei sie auch bemerkten, dass sie lieber im Internet gestöbert hätten. Diesen Tonus gaben, nebenbei bemerkt, alle in der Runde an. Aus den letzten drei Gruppen hörten wir viel über Unsicherheit und . Die Spiele haben den meisten Jugendlichen Spaß gemacht, aber oft war am Anfang auch Unsicherheit dabei. Einige konnten nicht abschätzen, inwieweit sie den Anderen können.

 

Teamer Jörg spricht über Vertrauen

Nach dem Austausch erzählte Teamer Jörg, dass Vertrauen im sehr wichtig ist und dass sie auch immer auf vertrauen können. Teamerin Claudia fragte die Jugendlichen, ob sie sich vorstellen können, wo in der etwas über Vertrauen zu Gott steht. Es wurden verschiedenen Antworten wie z.B. das Vater unser, das Glaubensbekenntnis und der 21 vorgeschlagen. Claudia fragte nach dem 23: “Kennt diesen jemand? Kann den jemand von euch aufsagen?” Gemeinsam schafften es die Jugendlichen, den aufzusagen: “Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir…”

“Das ist für unseren Themenabend die wichtigste Aussage”, erklärte Teamerin Claudia, “Ihr könnt immer zu Gott reden und ihn um Hilfe oder Verzeihung bitten. Wenn ihr es aufrichtig meint und es tief aus eurem Herzen kommt, wird der Herr euch verzeihen, auch wenn ihr nicht die vorbildlichsten Kirchgänger seid.” Im Anschluss betete Jörg noch und Claudia las einen Abendsegen vor:

 

Gottes Macht halte euch aufrecht,

Gottes Weisheit leite euch,

Gottes Auge schaue für euch,

Gottes Ohr höre für euch

Gottes Wort spreche für euch,

Gottes Hand bewahre euch

Gegen die Fallstricke des Bösen,

gegen die Versuchung

gegen alle, die euch schaden wollen.

 

Im Anschluss hatten die Jugendlichen noch Zeit für ein offenes und mit Anderen ins Gespräch zu kommen.

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…Alle! – bis auf eine kleine Gruppe, die Wiederstand leistete und in Besançon blieb. Die Jungteamer nutzen den und schlossen ihren Jungteamerabend an. In einem Irish Pub kehrten wir als erstes ein und verfolgten via Großleinwand die Tour de France. Danach suchten wir den nächsten Mc Donalds auf, da in der Stadt keiner zu finden war. Zuerst mussten wir uns mit Händen und Füßen verständigen, damit wir unsere hungrigen Mägen füllen konnten. Endlich gesättigt, fuhren wir nach Maiche, um dort eine vom letzten Jahr bekannte Lokalität aufzusuchen. Leider mussten wir feststellen, dass sie sich in den Betriebsferien befand. Kurzerhand entschlossen wir uns nach zu fahren und kehrten im Hotel du ein. Es war ein lustiger und unvergesslicher Abend.

Teamerin Louisa mit Teamer Christian

 

Jungteamerin Jessica

Jana und Yannic

 

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Tagesausflug am Dienstag den 19.07.2011

 

Der diesjährige Tagesausflug führte uns nach Besançon. In den frühen Morgenstunden wurden die Jugendlichen geweckt, damit wir pünktlich um 8:30 starten konnten. In dem Bus war eine müde Stimmung und manche Augen waren noch sehr klein. Da wir ohne Frühstück los gefahren sind, machten wir nach 30 Minuten unsere Frühstückspause auf einem kleinen Parkplatz. Es gab Baguette wahlweise mit Käse, Wurst oder Nutella und für jeden einen Apfel. Nach einer weiteren Stunde Fahrt kamen wir am Fuße der Zitadelle in Besançon an. Nun folgte der beschwerliche Gang hoch zur Zitadelle, dass bedeutete circa 10 Minuten Treppen (367 Stufen) steigen und bergauf laufen.

Lars und Michael auf dem Weg zur Zitadelle

 

Und was haben die Jungs da entdeckt?

 

Auch oben angekommen: Die Zwillinge Jakob und Lorenz – na? Wer ist wer?

 

Aber diese Anstrengung hat sich wirklich gelohnt! Nicht nur die wundervolle Aussicht von der Festungsmauer, sondern auch die unterschiedlichen Bereiche der Zitadelle faszinierten uns. Sei es der zoologische Garten, das Aquarium, das Insektarium, das Noctarium, die Ausstellung über den zweiten Weltkrieg oder die Evolutionsausstellung, für jeden war etwas dabei. In Kleingruppen durften die Kids die Zitadelle im Sturm erobern. Die meiste Zeit verbrachten sie im zoologischen Garten, der mit seinen Tigern, Löwen und Affen lockte. Jetzt wissen wir auch woher der Brüllaffe seinen Namen hat, da die Dortigen einen Megakrach veranstalteten als wir vor ihrem Käfig standen.

Auch einen Ausbruch konnten wir erleben, als ein Pfau aus dem Streichelzoo entwischte. Zufällig stand eine Kleingruppe genau unter dem “Versteck” des Flüchtigen, der aus heiterem Himmel anfing zu schreien. Diesen Schock musste Teamerin Bettina erst mal verdauen.

Blick über die Zitadelle

 

Im Noctarium, einige abgedunkelte Räume, konnten wir aktive Mäuse und Ratten beobachten. Im Insektarium bestaunten wir die unterschiedlichsten Insekten, giftige Frösche, Ameisen, Termiten und verschiedene Spinnen. Auch die farbenfrohen Fische, Schildkröten und Kaulquappen im Aquarium waren einen Blick wert. Nach zwei Stunden trafen wir uns alle wieder am Eingang und gingen zusammen auf den Platz des 8. September, ” Place du huit septembre “. Von dort durften sich die Jugendlichen in Kleingruppen von mindestens vier Personen in der Stadt umsehen. Die Zeit wurde unterschiedlich genutzt: Mal zum Shoppen, mal zum Chillen, zum Essen gehen oder einfach zum Genießen. Um 16:30 Uhr trafen sich alle wieder auf dem Platz bei der und gingen zum Bus, der sie dann sicher ins Lager chauffierte.

Alle…?

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Eine Demonstration und ihre Folgen

 

Über den “Zuckerstaaloare” von Peter und Michael wurde ja schon ausgiebig berichtet. Erwähnen muss man hier noch, dass in diesem “Loare” ein vielfältiges Angebot von Süßigkeiten und Getränken vorgehalten wird. Die Jugendlichen sind vollauf zufrieden und begeistert von dem angebotenen Sortiment. Nur eine Person hatte etwas zu meckern: Teamer Johannes! Er verlangte “ein Nappo”. Dieses Relikt aus längst vergangenen Zeiten wird verständlicherweise in dem topmodernen “Zuckerstaaloare” nicht angeboten.

Johannes zeigte hierfür absolut kein Verständnis. Er machte sich auf, eine Demonstration ins zu rufen. Eine Verbündete fand er in Teamerin Martina. Beim Anspiel zum ersten Themenabend hatte Michael ihr die Herausgabe von Geld aus “der Groschstubb” verweigert und dementsprechend sauer war Martina.

So tauchten die beiden mit einem Transparent, worauf in großen Buchstaben “Saftladen” stand, mitten im Betrieb des “Zuckerstaaloare” und der “Groschestubb” auf und machten mit lautstarken Parolen Randale.

Michael, der als erfahrener Polizist schon im Vorfeld Kenntnis von dieser ungenehmigten Demonstration bekommen hatte, verpflichtete in weiser Voraussicht den pflichtbewussten Justizvollzugsbeamten Jörg zum Schutz des “Zuckerstaaloare”. Da Johannes und Martina der Aufforderung, den Verkauf im “Zuckerstaaloare” nicht zu behindern, nicht nachkamen, löste Jörg die Veranstaltung mittels Wasserwerfer (Wasserschlauch) auf. Diese Aktion kam so überraschend, dass Johannes und Martina völlig durchnässt und unter lautstarkem Protest den Platz verließen. Ja, Ordnung muss sein!

Gut versteckt wartet Jörg auf seinen Einsatz

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Sei ein lebend’ger Fisch….

 

…dies war das Lagerlied und gleichzeitig Lagermotto unserer Jugendfreizeit damals in Dänemark. Auch auf unseren Polo-Shirts der damaligen war dieses Motto aufgedruckt. Die älteren Teamer, welche schon viele unserer Freizeiten mitgemacht haben, tragen in jedem Jahr gerne wieder Mal die Shirts der vergangenen Freizeiten auf. So auch Markus. Zu dem, was Markus an einem sonnigen Freizeittag vorhatte, passte dieses Shirt nun auch wirklich sehr gut: Markus ging zum Angeln. Nun gut, das Motto auf dem T-Shirt und die Absicht von Markus widersprechen sich nun wirklich. Und die Strafe folgte auf dem Fuße! Markus “peitschte” den Fluss mit seiner Fliegenrute, trat unbedacht auf einen Stein, rutschte aus – und landete mitsamt Klamotten und Angel im Fluss. Tja, Markus: “Sei ein lebend’ger Fisch”…

Markus nach seinem unfreiwilligen Bad im Fluss

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