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Losung und Lehrtext für Samstag, 19. Mai 2012:

So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.
5.Mose 7,9

Dass einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? Das sei ferne!
Römer 3,3-4
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Camp 2009

Oder: Teamer gefährlich

Wir Teamer haben es ja schon immer gewusst: Wir leben während eines Outdoor-Camps gefährlich! Aber so drastisch, wie in diesem Jahr, wurde uns das noch nie bewusst.

Zunächst musste Henry . Bei einem fröhlichen Volleyball- ereignete sich ein tätlicher Angriff durch einen Jugendlichen. Mitten im Spielfluss flog der Ball auf Henry zu. Es war knapp über der Netzkante, als er versuchte elegant den Ball ins gegnerische Feld zu platzieren. Henry sprang nichts ahnend in die Luft, reckte die Hände aus um den Ball zu spielen und … Auf der anderen Seite des Feldes versuchte ein Jugendlicher – etwa halb so groß wie Henry – ebenfalls den Ball zu spielen, allerdings mit der Faust. Völlig ungeschützt krachte eben diese Faust mitten auf Henrys Kinn. Benommen sank er zu Boden. Tja, als Teamer lebt man gefährlich.

Ein weiteres Beispiel der beständig über uns schwebenden Gefahr präsentierte uns Christian – mit Nachnahmen Pils. Als Uwe vom zurück kam, musste er entsetzt von Peter erfahren, dass dieser nun ins Krankenhaus nach Saignelegier (Schweiz) fahren müsse. Christian habe wahrscheinlich eine Blutvergiftung (Pils-Vergiftung). In der Tat zog sich ein wunderschöner roter Strich von einer Insektenstichwunde den Arm hinauf. Selbstverständlich wurde unser gesamter, bewährter Sicherheitsapparat in Bewegung gesetzt (in diesem Falle Peter und Dina), um Christian zu retten. Nach einer wahren Odyssee durch die Schweiz, von Arzt zu Arzt, kamen die drei wieder zurück. Christian kann noch ein Weilchen warten, um seinem Schöpfer gegenüber zu treten.

Und die Moral von der Geschicht: Teamer leben gefährlich, aber Henrys Zahn ist noch im Mund an Ort und Stelle und Christian wird mit einem einfachen Antibiotikum wieder völlig hergestellt.

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Oder: Sind die Haselnüsse schon reif?

Die Frage, ob Teamer Michael gesund lebt, wurde nun ein für alle mal geklärt! Rein pflanzliche Ernährung, und das auch noch direkt aus der – das ist der neueste Trend für ihn. Schon auf der Herfahrt mussten die anderen Teamer überrascht feststellen, dass er Verlangen nach frischen Haselnüssen an den Tag legte, obwohl sie noch gar nicht richtig reif waren. Während der Survival-Rally allerdings (fast zwei Wochen später) waren die Nüsse an den Bäumen wohl unwiderstehlich geworden. Hände- und Hosentaschenweise brachte Michael sie herbei und knackte die Nüsse mit einem Stein – professionell, wie ein Eichhörnchen.

Ganz vorsichtig anschleichen, Auslöser drücken, verschwinden – nur so lässt sich das Eichhörnchen beim Nüsse knacken erwischen.

Bleibt noch zu erwähnen: Die meisten Jugendlichen lies diese natürliche Ernährung eher kalt. Nur eine kennt sich offensichtlich mit der Natur aus und wusste, dass die Nüsse nur gerade so eben reif sein könnten. Suse (Rausch) fragte unser Eichhörnchen Micha frei heraus: “Kann man die denn schon essen?”

Deutliche Spuren: der Äsplatz des Eichhörnchens.

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In , um und um herum

Für Mittwoch, den 12.08.2009, hatten die beiden Teamerinnen Juliane und Bettina eine Erlebnis-Rallye mit 13 Stationen vorbereitet.

Bei strahlendem Sonnenschein starteten um 16.10 Uhr zuerst die Jungs aus Zelt 6. Zeitversetzt um jeweils 10 Minuten folgten die Zelte 1, 3, 4 und 2. An jeder Station wurden die Jugendlichen von Teamern erwartet, die ihnen die Aufgaben erläuterten und die Punkte verteilten. In Goumois gab es Sonderpunkte für Ruhe und gutes Benehmen im Dorf und an der . Ausgestattet mit den Rallyeunterlagen, einem Schreibstift und einer speziellen Rallyekarte machten sich die Zelt-Teams auf den Weg nach Goumois.

An Station 1, bei Teamerin Nicky, sollten die Kids zwei Ringe im Baum, in ca. 3 m Höhe, mit den Füßen berühren. Hier konnten fast alle Teams die volle Punktzahl erreichen.

Volltreffer von Patrick!

Zelt 3 beim Leiterbau

Die Aufgabe an Station 2 bei Henry bestand darin, eine Strickleiter aus zwei Seilen mit vier Sprossen zu bauen. Lisa: “Auf Mädels, kommt, wir schaffen das!”

Am Info-Punkt in Goumois erwartete Teamer Jörg die Kids. Hier mussten schwierige Fragen beantwortet werden. Für das aus Zelt 4 entstand bereits hier eine besondere Schwierigkeit: Sie hatten leider ihren Stift verloren und wollten sich im PROXI-Markt einen neuen kaufen. Doch die Landessprache beherrschte keiner von den Jungs. Also versuchten sie, auf Englisch und mit Händen und Füßen, sich verständlich zu machen. Neuer Stift, neue Motivation! Auf geht’s!

Am Brunnen in Goumois wartete Teamer Markus auf die Jungs und Mädels und an der Kirche am Berg trafen die Mitspieler auf Dina.

Die Kirche von Goumois

Sonderpunkt von Uwe! Die Jungs nahmen sich echt die Zeit, die Kirche zu besichtigen – ohne Rücksicht auf Zeitverlust. Und sie waren begeistert!!

Hier die richtigen Antworten auf unsere schwierigen Fragen:

  • Die Boutique in Goumois heißt “La Chipote”
  • Die Gemeindeverwaltung (Mairie) ist in der “Rue d’Eglise”
  • Die Telefonvorwahl von Marokko lautet 212
  • Die Poststelle von Goumois hat Mo.-Fr. von 13.30-16.30 Uhr geöffnet
  • Auf dem Denkmal in der Mitte des Dorfes wird an folgende Personen erinnert: Henri, Paul, Ernest, Jules, Emile, Gustave und Alcide

Die Mädels aus Zelt 2 am Denkmal

  • Zoll heißt auf Französisch “Douane”
  • Am 15.08.09 gibt die Musikgruppe “Murique Légende” ein im Restaurant “Du Pont”

Sinn der Rallye war u.a., Kontakte mit der französischen Bevölkerung zu knüpfen, was auch den Kids gut gelang. Ohne Scheu betraten Jungs aus Zelt 4 (wer sonst?) das Restaurant “Du Pont” um zu erfahren, welche Musikgruppe am Samstag ein Konzert gibt.

Nico G. und Leon aus Zelt 4 lassen sich im Restaurant den Weg zum Denkmal erklären. Verstanden haben die beiden es nicht. Man wundert sich nur, wie die der Bedienung klarmachen konnten, was sie von ihr wissen wollten!

Außerdem versuchten sie noch in Erfahrung zu bringen, wo sich das Denkmal in Goumois befindet. Aber was heißt “Denkmal” auf Französisch? – Monument!

Zum Thema “Kontakte in Goumois” ist noch zu erwähnen, dass Zelt 1 von einem französischen Hund verfolgt wurde, was die Gesamtzeit dieser Gruppe natürlich sehr verkürzte.

Die weiteren Antworten:

  • Die linke Seite der Brücke von Goumois schmücken die französische, die EU und die Schweizer Fahne
  • Die Mission von 1875 dauerte 300 Tage (300 Jours)
  • Für eine Stunde Tennis spielen bezahlt man in Goumois 8 € + 15 € Kaution und man kann den “Affenfelsen” sehen
  • Die Madonna unterhalb der Kirche trägt blau/weiß

  • Der Name der Kirche von Goumois lautet “”Eglise-Notre-Dame-de la Nativité und sie wurde im Jahr 940 erbaut
  • Die Landstraße, die durch Goumois führt, trägt die Bezeichnung D437 a oder D437b

An Station 6 erwartete unsere Köchin Nicole die Rallye-Teams. Aufgabenstellung: “Schätzt mal, wie viele Linsen in dem Glas sind!” Richtige Lösung: 465 Stück!

Da die Linsen so klein waren, lagen sämtliche Schätzungen zu niedrig.

Zelt 1 schätzte 150 Stück

Zelt 2 schätzte 105 Stück

Zelt 3 schätzte 90 Stück

Zelt 4 schätzte 200 Stück

Zelt 6 schätzte 400 Stück (nah dran, super!)

Na, wie viele mögen das wohl sein ?

Die Route der Rallye verlief weiter durch den Wald auf einem Wanderpfad im Botanischen Garten. Teamer Felix erwartete die Kids zum Klettern am Fels. Hier gab es Punkte für Team-Work, Gefühl für Sicherheit und Verantwortung.

Klettern bei Felix. Keine allzu schwierige Route, dennoch vorschriftsmäßig mit Helm.

Beim Riechmemory an Station 8 mussten die Kids erraten, welche Düfte aus den Filmdöschen stiegen. Die Teamerinnen Juli und Beate machten es den Kids nicht leicht, denn diese mussten mit geschlossenen Augen die sechs verschiedenen Düfte erkennen. Hierbei handelte es sich um Pfefferminze, Pfeffer, Essig, Zimt, Moos und Zwiebelduft.

Viel Spaß auf der Wiese gab es an Station 9 bei Teamer Christian. Die Aufgabe lautete: “Stützt euch im Team so im Liegestütz ab, dass keiner mehr mit den Füßen den Boden berührt – Liegestützkarrée.” Die Aufgabe wurde dadurch sehr erschwert, dass auf der Wiese ziemlich viel Kuhfladen verteilt waren. So kam es, dass einige der Jugendlichen in der grünen Kuhscheiße landeten. Das war ziemlich lustig, aber auch total eklig! Aber nichtsdestotrotz: Daran lag es sicher nicht, dass die Aufgabe von keinem Team gelöst werden konnte.

Zelt 1 quält sich beim Liegestützkarree.

An Station 10 erwartete Teamerin Liesel die Kids. Hier mussten sich alle auf einen Baumstamm stellen und bekamen die Aufgabe, sich auf dem Baumstamm nach dem Alphabet zu ordnen, ohne von dem Stamm herunter zutreten. Körperkontakt, Rücksichtnahme und Koordination waren hier gefragt. Aber nach 10 Tagen Outdoor-Camp hatten die Jugendlichen keine Probleme mit dieser Aufgabenstellung.

Zelt 4 beim Sortieren nach Alphabet. Anhand des Beweisfotos können wir überprüfen, ob die das tatsächlich geschafft haben.

An Station 11 trafen die Rallye-Teams auf Peter. Hier stand “Hasenjagd mit Dartpfeilen” an. Es gab nur wenige Treffer. Lag das daran, dass der Hase so schnell hoppelte? Zelt 2 erreichte mit 2 Punkten die höchste Punktzahl. Außerdem war hier noch ein Lückentext zu vervollständigen. Richtige Lösung: Respectez la nature et ses usagers (Respektiere die und ihre Bewohner).

Zelt 3 versucht, die Lösung für den Lückentext zu finden.

An der vorletzten Station, bei den Teamern Uwe und Micha sollten sich alle Rallye-Teilnehmer tarnen, um getarnt ins Camp zu gelangen (um unerkannt Angst und Schrecken zu verbreiten?).

Normalerweise tarnt man sich zu Beginn einer Rallye. Da die Teilnehmer jedoch die ersten Stationen in Goumois anzulaufen hatten, erschien uns das zu problematisch. Die Bevölkerung wäre beim Anblick unserer jungen Wilden sicherlich in Panik ausgebrochen!

Zelt 1: Grimmig und zu allem entschlossen!

Mit Schlamm, Kohle, Algen und Bodypainting-Farben überdeckten die Kids ihre Gesichter. Anschließend konnten sie sich mit Naturmaterialien schmücken: Riesenblätter vom Flussufer, Gräser und Blüten machten aus unseren Jugendlichen gut getarnte grüne Männchen.

Eine für alle, alle für eine: Vorbildliches Teamwork bei Zelt 2!

Und so sahen die Mädels aus, als sie fertig waren.

Zelt 3: Sieht uns jemand?

Zelt 4: So würden euch nicht mal eure erkennen!

Und nun die “Wesen von einem anderen Stern”:

Till: “Hier wird nicht geschont. Auch Algen im Gesicht gehören zur Tarnung!”

Philipp: “Was Till kann, kann ich schon lange!” Arme Nase!!

Wesen von einem anderen Stern: Zelt 6 – Leider hielt diese Tarnung nicht bis ins Camp.

Teamer Johannes erwartete die getarnten Outdoor-Kids an der letzten Station zur Zentimeterarbeit. Hier mussten über eine Strecke von 6 m vier Becher Wasser auf einem Zollstock transportiert werden.

Alle Teams erreichten die volle Punktzahl. Klasse!

Völlig ausgelassen, fröhlich singend, aber auch müde und erschöpft erreichten die Teams das Ziel im Camp bei Teamerin Silvia:

  • Zelt 1: 2 Stunden, 19 Minuten
  • Zelt 2: 1 Stunde, 53 Minuten
  • Zelt 3: 2 Stunden, 1 Minute
  • Zelt 4: 1 Stunde, 58 Minuten
  • Zelt 6: 2 Stunden, 22 Minuten

Während die Mädels aus Zelt 2 durch die schnellste Zeit Punkte aufholen konnten, nahmen sich die Jungs aus Zelt 6 an der Kirche erst mal Zeit, um sich dieses schöne Gotteshaus von innen anzuschauen – 1 Zusatzpunkt von Uwe, der aber sogleich wieder abgezogen wurde, weil Zelt 6 ebenfalls den Kugelschreiber verlor und sich den Stift von Zelt 1 geklaut hatte!

Die Sieger der Erlebnisrallye werden eingeladen zum Eis essen nach Goumois!

Hier nun die Gesamtergebnisse der Teams:

  • Zelt 1: 101 Punkte
  • Zelt 2: 94 Punkte
  • Zelt 3: 99 Punkte
  • Zelt 4: 87 Punkte (die verspielten eine bessere Platzierung wegen der fehlenden Punkte im Bezug auf “Ruhe” in Goumois………)
  • Zelt 6: 104 Punkte und somit Sieger der Erlebnis-Rallye Goumois 2009!

Und “last, but not least”: Unsere “fliegende Fotoreporterin” Karla Kolumna alias Bettina

Bericht von Bettina, Bildtexte von Michael

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oder besser gesagt: “Radkraxeln”

Wer sich die tollen Landschaftsfotos aus unserer Region anschaut, der wird verstehen, dass Radfahren hier kein Zuckerschlecken ist. Zu Beginn, zum Eingewöhnen, stand erst mal eine leichte Strecke auf dem Programm. Entlang des radelt man auf befestigten Wegen, aber auch schmalen Pfaden, muss auch mal absteigen, weil man eine Koppel überqueren muss, quert dann den und fährt auf der Schweizer Seite zurück zum Camp. Etwa 20 Kilometer ohne größere Steigungen.

Voller Vorfreude beim Start am Camp

Na, das sieht doch wirklich einfach aus……

….und weiter geht es über einen schmalen Pfad……..

Wo auch schon mal ein Hindernis zu überwinden ist

Überquert man diese Brücke, die speziell für Radler, Velo-Fahrer und Fußgänger errichtet wurde, gelangt man auf die Schweizer Seite.

Na, war doch völlig easy, oder?

Das ist aber auch praktisch schon die einzige Möglichkeit, entspannt Rad zu fahren. Wir sind ja froh, dass das Wetter es gut mit uns meint. Doch bei 30 Grad hinauf aufs Plateau auf der Schweizer Seite zu fahren, das kann man dann schon als Höchstleistung bezeichnen.

Die Strecke nach Les Pommerats (Schweiz) führt 7 km steil bergan. Ein Glück, dass der größte Teil bewaldet ist! Dann kommt man auf dem Plateau an. Eine Rast ist hier “ein Muss”.

Endlich oben!

Wohlverdiente Pause. Viel trinken, einen Apfel, einen Müsli-Riegel – das füllt den Tank wieder auf.

Dann kommt allerdings auch der schönste Teil dieser Tour – auf dem Plateau in Richtung Soubey, die Abfahrt ins Tal und dann entlang des Doubs (wie oben beschrieben) zurück ins Camp.

Die ein oder andere Reifenpanne oder einen sonstigen Defekt am Rad gibt es natürlich auch schon mal. Ärgerlich!

Der arme Nils quälte sich den Berg hinauf, hatte dabei Bauchschmerzen und schaffte es doch! Die Rast hat ihm gut getan, die Bauchschmerzen verschwanden. Doch dann das: Ein “Platter” am Vorderrad. Einfach die Luft weg! Johannes versuchte zweimal vergeblich, den Schlauch zu flicken. Was blieb anderes übrig, als den “Abholservice Peter und Michael” zu verständigen. Die Gruppe fuhr weiter und Johannes harrte bei Nils aus. Rad und Nils wurden in den VW-Bus gepackt und zurück ins Camp gebracht.

Nils lamentierte zu Recht: “Da hab ich mich den Berg hoch gequält und wenn das Schönste kommt, die Abfahrt, dann hab ich nen Platten!” Er war wirklich zu bedauern, der arme Kerl.

Johannes hingegen setzte seinen Weg fort. Auf die Bemerkung von Peter, dass man ihn auch jederzeit abholen würde, entgegnete er: “Ich fahre zurück ins Camp. Und wenn ich einen Defekt am Rad habe, lasse ich mich nicht von euch abholen. Die Blöße gebe ich mir nicht! Dann schiebe ich notfalls den ganzen Weg bis ins Camp.”

War nicht nötig, denn der bergerprobte Johannes kam sicher mit intaktem Rad an.

Nachtrag:

Teamerin Liesel kommt völlig erschöpft von einer – nach Auskunft unserer Fahrradfachleute – “einfachen” Fahrradtour ins Camp zurück. Johannes gesellt sich dazu: “Bei der Tour sind die Jugendlichen ja nicht einmal ins Schwitzen gekommen. Das waren höchstens 200 Höhenmeter. Das sind ja Peanuts.” Liesel springt auf und verzieht sich ins Küchenzelt mit den Worten: “Ich geh jetzt, damit ich deine Peanuts nicht mehr hören muss!”

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Ein Muss in jedem Jahr

Bei den diesjährigen Lagermeisterschaften wurden die Jugendlichen in 4 Gruppen aufgeteilt.

Gruppe 1

Philipp, Marius, Johannes, Laura, Christin, Nico V., Elisa

Gruppe 2

Patrick, Sandro, Lisa, Jenny, Leon, Daniel, Max

Gruppe 3

Till-Ole, Jonas A., Isa, Denise, Nils, Noel, Susann

Gruppe 4

Jamie Lee, Jonas Sch., Michelle, Annika, Nico G., Nico T., Uwe

Beim Speedminton wurde ebenfalls in der Gruppe “jeder gegen jeden” gespielt. Dabei traten die Gruppenmitglieder einzeln gegeneinander an.

Beim Volleyball wurde “jeder gegen jeden” gespielt.

Beim Dart trat jede Gruppe für sich an. Gewertet wurden hier die Würfe der einzelnen Gruppenmitglieder.

Na Johannes, ist die Sicht durch den Haarschopf getrübt?

Ob Jonas den noch bekommt? Seine Zeltgenossen Uwe, Nico und Nico schauen skeptisch drein.

Till-Ole – Diese Eleganz, einfach unverwechselbar! Da kann Jamie nur staunen.

Susann, das sportliche Multitalent, ganz konzentriert.

Bei der Körpergröße sollte Marius am Speedminton-Netz klar im Vorteil sein!

Ey Nico, kannst du durch die Sonnenbrille den Ball überhaupt noch erkennen?

Umkämpftes Match zwischen Noel und Nils!

Hee Patenonkel, du störst!!

Beim Speedminton setzte sich souverän die Gruppe 1 mit 9 Punkten vor der Gruppe 4 mit 6 Punkten durch. Platz 3 ging an die Gruppe 3 mit 3 Punkten, Platz 4 belegte Gruppe 2 mit 0 Punkten.

Beim Volleyball sah es etwas anders aus. Unangefochten setzte sich Gruppe 3 in dieser Disziplin durch – 9 Punkte – Platz 1. Den 2. Platz sicherte sich wieder das der Gruppe 2 mit 6 Punkten. Den 3. Platz belegte Gruppe 1 mit 3 Punkten. Gruppe 2 konnte hier nicht punkten und wurde vierter.

Gruppe 3: Noel mit perfekter Ballannahme

Gruppe 3 gegen Gruppe 4: Akrobatische Einlage von Uwe. Annika: “Ob das gut geht?”

Gruppe 1 gegen Gruppe 4: Eliiisa, der Ballll!

Gruppe 2: Max mit einem seiner gefürchteten Aufschläge

Hoch, höher, Sandro!

An Schiedsrichter Michas angespannter Haltung kann man unschwer erkennen, dass er auf das Schlimmste gefasst war – umsonst, denn es gab durchweg faire Begegnungen. Das sollte sich später, bei der Begegnung “Alt” gegen “Jung” ändern!

Dart konnte die Gruppe 2 für sich entscheiden. 9 Punkte – 1. Platz! Und wieder belegte Gruppe 4 den 2. Platz – und wieder mit 6 Punkten. Gruppe 3 musste sich mit 3 Punkten mit dem 3. Platz zufrieden geben. In dieser Disziplin hatte Gruppe 1 keinerlei Chance. 0 Punkte – Platz 4.

Für die jeweiligen Platzierungen wurden Punkte vergeben. 100, 75, 50 und 25 Punkte in den Disziplinen Volleyball und Speedminton, 60, 30, 20, 10 Punkte beim Dart jeweils für die Plätze 1 bis 4.

Betrachtet man die Sport-Lagermeisterschaft im Ganzen, dann resultiert daraus folgendes Ergebnis:

  • Platz 1: Gruppe 4 mit 180 Punkten (Gruppe 4 war zwar in keiner der 3 Disziplinen siegreich, erreichte dennoch den Gesamtsieg dadurch, dass die drei anderen Teams als einmalige Gruppensieger in irgendeiner Disziplin patzten und man selbst beständig den 2. Platz erreichte!)
  • Platz 2: Gruppe 3 mit 170 Punkten
  • Platz 3: Gruppe 1 mit 160 Punkten
  • Platz 4: Gruppe 2 mit 110 Punkten

Nun kam das, was jedes Jahr kommt: Die Volleyballsiegermannschaft der Jugendlichen will sich unbedingt mit einer Teamer-Volleyballmannschaft messen!

Dazu bedurfte es erst mal eines Ausscheidungsmatchs, da sich auf die Plätze in einer Volleyballmannschaft bezogen zu viele Teamer bereit erklärten, mitzuspielen. Also: Alt-Teamer gegen Jung-Teamer.

Souverän, ja, sogar sehr deutlich setzte sich die Alt-Herren/Damen-Mannschaft gegen die Jungspunde durch. Selbst eine hinterlistige Attacke von Christian gegen Johannes konnte die in sich gefestigte Mannschaft der “Alten” nicht von der Siegerstraße abbringen. Christian setzte gezielt einen Schmetterschlag auf Johannes an. Genauer gesagt: auf dessen Gesicht und seine Brille. Folge: Leichte Prellung und Schürfwunde bei Johannes, kurze Benommenheit, doch Johannes, der Unverwüstliche, spielte tapfer weiter seinen Stiefel (natürlich wollte Christian den guten Johannes nicht treffen – das war Spaß!).

Garanten des Sieges in der durchweg besser besetzten Mannschaft der Alt-Teamer waren Uwe “Air” Herman mit seinen gefürchteten Schmetterschlägen und Hebern am Netz und Küchenfee Silvia, die mit ihren raffinierten Aufschlägen den Gegner zur Verzweiflung trieb.

Dass Markus manchmal nicht so ganz wusste, wo der Ball denn überhaupt ist, Michael mit “Flugbaggern” den ein oder anderen Ball erhechtete, Henry und Johannes trotz brutaler Übergriffe der Gegner sich nicht beirren ließen, Jörg manchmal der “Bruder Leichtsinn ereilte” – all dies spielte keine Rolle in diesem eindeutigen Match.

Überragende Technik gepaart mit Übersicht und Robustheit – diese Attribute gaben den Ausschlag!

Einziger Wermutstropfen: Die “Jungen” konnten oder wollten die übermenschliche Leistung der “Alten” nicht anerkennen. Gesenkte Köpfe, nur widerwillige Gratulation am Netz. Tja, Jungs und Mädels, Verlieren will gelernt sein.

Das Alt-Team in Aktion

Uwe “Air” triumphiert: “Habt ihr gesehn? Der war gut, oder?”

Angstvolle Blicke bei den Jung-Teamern: “Schon wieder so ein geniales Ding!” und Panik bei Juli: “Ich hab schon blaue Knöchel!”

Felix bei einem seiner knallharten Aufschläge. Da hat es Markus erst mal die Finger weggehauen.

Johannes: Konzentriert und mit ein wenig “Schnitt”.

Anne: “Mann, das kann doch nicht sein!”

Kraftvoll und dynamisch: Henry

Den Schalk im Nacken: Chefköchin Nicole

Küchenfee Silvia: “Hmm, das habt ihr nun davon!”

Christians hoffnungsvoller Blick zum Himmel: “Hoffentlich ist das schnell vorbei.”

Markus mit unerschütterlichem Selbstbewusstsein: “Wat wollt ihr daa?”

Jörg, das geht daneben. Uwe kann es nicht mehr mit anschauen. Silvia und Micha, so nach dem Motto: “Das haben wir geahnt!!”

Abklatschen nach dem Spiel: Genugtuung bei Markus und Jörg (oder Schadenfreude?), gesenkte Häupter bei Juli und Christian

Dieser grandiose Erfolg war natürlich mit ein Verdienst vom einzigen Fan der “Alten”:

Hooligan Liesel feuerte ihre “Senioren” unermüdlich mit Trommelwirbel an!

Nun konnte das wahre Finale steigen!

Alt-Teamer gegen Jugendchampions. Immerhin: Die Jugendlichen schlugen sich wirklich besser als die Jung-Teamer. Auch kleine Unkonzentriertheiten bei den Alt-Teamern konnten jedoch die Niederlage der Jugendlichen nicht verhindern.

Sieh an, die alten Herrschaften! Sportlich, sportlich.

Sooo ganz einfach war es nicht, die Jugendlichen der Gruppe 3 zu schlagen!

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