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Wort für den Tag
Losung und Lehrtext für Sonntag, 19. Mai 2013:





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Leben im Kiga

 

Zum diesjährigen Ostergottesdienst hatten die Erzieherinnen der evangelischen Kita ins Dorfgemeinschaftshaus nach eingeladen. Viele , Großeltern und Geschwister begleiteten die Kita- zum und so war das DGH fast voll besetzt.

Ein großes, dunkles aus schwarzen Steinen war auf dem Boden in der Mitte des Raumes ausgebreitet:

„Wir sind traurig, dass gekreuzigt wurde und so viel musste!“

Auch Kinder sind manchmal traurig. Traurig, weil sie Etwas nicht bekommen haben. Traurig, weil ein Freund oder eine Freundin weg gezogen ist.

Traurig, weil Jemand gestorben ist.

Um dies darzustellen, hatte Czekansky ein großes Plakat mitgebracht.

Darauf war ein „Sady“ zu sehen. (Ein Smily mit einem traurigen Mund).

Aber auf der anderen Seite des Plakats war ein großer Smily mit einem lachenden Mund zu sehen, denn kann sich in verwandeln, und zwar besonders dann, wenn wir die Botschaft von erkennen:

„Jesus ist auferstanden! Er ist wahrhaftig auferstanden!“

Die Vorschulkinder beeindruckten die Gottesdienstbesucher, indem sie alle Steine auf die andere Seite drehten und das schwarze Kreuz in ein buntes, strahlendes Kreuz verwandelten.

Auch, wenn wir manchmal traurig sind, kann das wieder bunt werden:

Grün steht für Hoffnung, Rot für , Blau für das Wasser des Lebens und Gelb steht für die Sonne und das Licht, denn Jesus hat gesagt:

„Ich bin das Licht der !“

Hierzu zündeten die 12 Vorschulkinder jeweils ein Licht an der Osterkerze an und stellten es auf den „Hügel“ zum Kreuz.

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Anschließend sangen alle Kita-Kinder unser beliebtes „Oster-Mut-Mach-Lied“.

Nach dem Gottesdienst gingen die Kita-Kinder auf die Suche nach dem Osterhasen. Tatsächlich hatte er sich trotz Schnee und Kälte bis nach Rehe auf das Außengelände gewagt und lauter kleine rote Päckchen versteckt. 

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Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.
Hebräer 13,14

 

Auch diese wird viele unter uns wieder ein ganzes Jahr lang begleiten.

Sie beschreibt, dass wir auf der Suche sind.

Auf der Suche nach der Zukunft.

Aber die Zukunft ist ungewiss.

Wir kennen sie nicht.

Doch wir können uns auf den Weg machen, Pläne schmieden und unser hier auf der Erde gestalten – voller und voller Hoffnung, so wie es auch die tun.

Wir können der Zukunft entgegen gehen,

Träume haben und uns Ziele setzen,

voller und mutig versuchen, diese Ziele zu erreichen.

Was uns dabei hilft, ist die Gemeinschaft mit anderen Menschen und die Gemeinschaft mit .

Was gibt es Schöneres, als gemeinsam mit den Kindern zu träumen, Pläne zu schmieden oder selbst gesteckte Ziele zu erreichen?

Für den kommenden Frühling wünschen wir Ihnen und Ihren Kindern viele schöne und sonnige Tage, voller freudiger und glücklicher Erlebnisse.

Wir freuen uns auf eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ihnen und auf neue Aufgaben und Herausforderungen in der Kita.

Möge Gottes uns allzeit begleiten.

Mit herzlichen Grüßen aus Ihrer Ev. Kita

Bettina Dreiseitel

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Das Betreuungsangebot für unter Drei und das Angebot von Tagesplätzen mit Mittagessen wird in unserer Kita sehr gut von den Familien angenommen und die Nachfrage ist groß.

Damit wir den hohen Bedarf der Familien nach diesen Angeboten abdecken können, wurde im Rahmen der Fortschreibung des Kindertagesstätten-Bedarfsplanes für den Westerwaldkreis die Anzahl der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren auf Dreizehn erhöht. Ab August dieses Jahres wird das Ganztagsangebot auf vierunddreißig Tagesplätze ausgeweitet.

Der Ausbau des Betreuungsangebotes macht die erneute Baumaßnahme in der Kita notwendig. Wie im letzten Elternbrief beschrieben wird mit der Erweiterung eine schon lange angedachte Neustrukturierung der Raumnutzung möglich.

Die geplanten Kosten für die Maßnahme liegen bei 130.000 Euro, wovon wir eine Gesamtzuweisung in Höhe von 53.000 Euro von der und jeweils 12.000 Euro vom Kreis und vom Land RLP erhalten. Die restlichen Kosten werden durch Eigenmittel der Evangelischen und einer finanziellen Beteiligung der Ortsgemeinden getragen.

Hierbei übernimmt die einen Anteil in Höhe von 35.000 €

und die Ortsgemeinden und Waigandshain beteiligen sich jeweils

mit 6000 €.

Über die großzügige finanzielle Unterstützung freuen wir uns sehr, denn ohne diese Förderungen wäre diese Maßnahme nicht möglich gewesen. Auch im Namen des Trägers möchten wir bereits an dieser Stelle ganz herzlich DANKE sagen.

Der Träger und die beteiligten Architekten sind inzwischen bereits in der Detailplanung, so dass die Baumaßnahmen Ende März beginnen können.

Sicher haben die Kinder in den letzten Wochen schon über fremde Männer in der Kita berichtet – dies sind die Architekten bzw. Bauleiter und die beteiligten Handwerker, welche die Arbeiten ausführen werden.

Für die Kinder ist eine Baumaßnahme, die sie hautnah miterleben können, immer eine sehr spannende Sache – dies haben wir im letzten Jahr bei der Umgestaltung des Außengeländes miterlebt.

Eine Umgestaltung der Räume mit Baumaßnahme wird aber auch Erschwernisse mit sich bringen, die uns in der Kita betreffen.

So werden die Kinder aus dem während der des Gruppenraumes ins Bonhoeffer-Haus umziehen, ähnlich wie beim Umbau in 2009.

Der Haupteingang wird während der Bauarbeiten zeitweise nach hinten zur Außentür zwischen und verlagert werden.

Lärm und Staub werden sich nicht vermeiden lassen. Hier bringen eine Folienwand und eine Staubschutzwand Erleichterung.

Wenn der Frühling naht, möchten wir aufgrund der Bauarbeiten noch öfter mit den Kindern draußen unterwegs sein.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und stehen Ihnen für Rückfragen gerne zur Verfügung.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Kita-

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Ziele unserer pädagogischen sind, neben dem Angebot von vielfältigen Bildungsmöglichkeiten für die , ein wertschätzender und achtsamer Umgang miteinander, der geprägt ist von unserem christlichen Menschenbild.

In der heutigen schnelllebigen Zeit sind Kinder häufig einer Reizüberflutung und Stress ausgesetzt. Die veränderten Lebenswelten der Kinder und ihrer Familien haben auch eine Wirkung auf die tägliche Arbeit in der Kita.

Die Anforderungen innerhalb der Gruppenräume sind sehr hoch. Der erhöhte Zuwendungsbedarf einzelner Kinder, pflegerische Tätigkeiten und Hilfestellung sind gekoppelt mit Materialorganisation, Konfliktmanagement und Gesprächsanregung. Für die konkrete Anleitung der Kinder im Rahmen von Beschäftigungsangeboten oder Projekten stehen immer weniger Zeit und Ruhe zur Verfügung.

Die Kinder kommen ab 7:15 Uhr in die Kita und können bis 16:30 Uhr bleiben – dies ist eine ganz schön lange Zeit, die strukturiert und gestaltet werden muss.

Kinder benötigen täglich wiederkehrende Rahmenelemente, die sie in ihrem Alter für ihr Sicherheitsgefühl und ihre Orientierungsfähigkeit brauchen.

Es ist uns wichtig, dass die Kinder

- ungestört und ausgelassen ihre aktuellen Spielbedürfnisse ausleben können.

- individuelle Fördermöglichkeiten nutzen können.

- die Ruhe im finden, die sie für eine bestmögliche benötigen.

- lernen, eigene Bedürfnisse zu erkennen.

- ihre Grenzen kennenlernen und Regeln einhalten können.

- Rituale im Tagesablauf kennenlernen.

Die Einrichtung von Funktionsräumen und –bereichen führt zu einer klaren Strukturierung der Angebote innerhalb der Räume. So ist es z. B. leichter für die Kinder sich auf das Essen zu konzentrieren, wenn für die Mahlzeiten ein Speiseraum zur Verfügung steht.

Ein aufmerksames, ausdauerndes Spiel mit Lego oder Bausteinen wird weniger gestört, wenn die Kinder, die Bewegung brauchen, dies auch ausleben können – und zwar im Turnraum. Durch den hausinternen Übergang wird dies möglich.

Ein sicherer Hafen, der für die Kleinsten in der zukünftigen Nestgruppe eingerichtet wird, gibt ihnen die nötige Sicherheit und , damit auch sie sich nach einigen Monaten auf den Weg machen können, die Einrichtung zu entdecken.

Nach Abschluss der Baumaßnahme möchten wir die Kinder im Rahmen eines regelmäßigen Morgenkreises begrüßen. Hier wollen wir gemeinsam , spielen und und die Kinder auf den Tag einstimmen. In Gesprächen erläutern wir den Kindern, welche Räume sie nutzen dürfen und an welchen Projekten bzw. Angeboten sie teilnehmen können.

In der Zeit zwischen ca. 9:00 Uhr und 11:00 Uhr haben alle Kinder, außer der Nestgruppe, die Möglichkeit sich nach ihren Spielbedürfnissen Beschäftigungen zu wählen. Je nach Alter der Kinder bedeutet die Entscheidung für ein Spiel oder für ein Projekt eine gewisse Verpflichtung über einen längeren Zeitraum „dabei“ zu bleiben.

Größere Kinder haben andere Bedürfnisse als Kleinere. Ältere Kinder haben höhere Ansprüche an Spiele, Spielcharakter und Materialien, als jüngere Kinder. Deshalb möchten wir für die Kinder täglich ab ca. 11:00 Uhr Spielkreise in altersgetrennten Gruppen anbieten.

Da wir inzwischen vier Jahrgänge im Haus betreuen, werden wir die Kinder nach Jahrgängen aufteilen. Zu jeder Gruppe gehören zwei bis drei Erzieherinnen, die auch dann für die Entwicklungs- und Bildungsdokumentation dieser Kinder zuständig sind.

Die Kinder unserer Einrichtung werden jedoch nicht nur von den Gruppenerzieherinnen betreut, sondern alle Fachkräfte fühlen sich für alle Kinder verantwortlich und stehen ihnen als Ansprechpartner, Spielpartner und Bezugsperson zur Verfügung.

In unserer Kita möchten wir nach der Umbauphase mit vier Gruppen arbeiten(verwaltungstechnisch sind es drei Gruppen).

Für die altersgetrennten Gruppen haben wir neue Namen ausgewählt.

Zu den „Schlauen Füchsen“, unseren 5-6 jährigen (Vorschul-)Kindern, gehören weiterhin Karin Heinz und .

Die „Fleißigen Biber“, unsere 4-5 jährige Kinder, werden von Claudia Stendebach, Kerstin Normann und Kerstin Rübsamen betreut.

Die „Flinken Igel“ - das sind die 3-4 jährigen Kinder, freuen sich auf , und .

Und unsere Kleinsten, die 2-3 jährigen Kinder in der Nestgruppe heißen in Zukunft die „Kleinen Mäuse“ und werden von , und der zukünftigen Berufspraktikantin betreut.

Auf die neuen Räume sind wir gespannt und werden die Veränderungen im Tagesablauf nach der Baumaßnahme mit den Kindern besprechen und weiter entwickeln.

Wir laden Sie hiermit ganz herzlich ein

zum Elternabend

am 17.04.2013 um 20:00 Uhr

mit dem Thema „Pädagogische Konzeption der Kita“

und freuen uns, wenn Sie an diesem Abend Ihre Fragen, Wünsche und Anregungen einbringen.

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Stellen Sie sich folgende Situation vor:

Sie in einem fremden Land und beherrschen die dortige Sprache noch nicht. Wie schnell wird gesagt, dass man sich mit „Händen und Füßen“ verständigen kann, doch schauen Sie sich das folgende Beispiel einmal an:

 

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Mitten in der Wüste treffen sich ein Cowboy und ein Indianer. Der Indianer hebt beide Hände hoch, anschließend zeigt er mit einem Finger auf den

Cowboy, der hält ihm zwei Finger zu einem V gespreizt entgegen. Daraufhin bildet der Indianer mit seinen Händen ein Dreieck, und der Weiße macht

eine schlängelnde Bewegung mit seiner Hand.

Am Abend trifft der Cowboy seine Freunde im Saloon und erzählt ihnen:

„Ich habe heute eine brenzlige Situation in der Wüste gehabt, die hätte übel ausgehen können. Ein Indianer ist auf mich zugekommen und hat mir

gedeutet: Halt, ich erschieße dich! Da hab ich mich natürlich nicht einschüchtern lassen und hab ihm geantwortet: Wenn du schießt, dann

schieße ich zweimal zurück! Das hat gefruchtet, denn der Indianer hat gleich gekniffen und gezeigt: Na gut, dann geh ich zurück in mein Zelt.

Ja, ja, hab ich nur gedeutet: Schleich dich, aber schnell.“

Als der Indianer zu Hause in seinem Wigwam ankommt, erzählt er seinen Freunden: „Also, die Weißen werden auch immer komischer. Ich habe einen Cowboy in der Wüste getroffen und habe ihn gefragt: Wie heißt du?

Darauf hat er geantwortet: Ziege. Ich hab noch mal nachgefragt: Bergziege? Und er hat gemeint: Nein, Flussziege.“

Ohne das gesprochene Wort kann es zu Missverständnissen oder Fehlinterpretationen zwischen den Menschen kommen. Sogar die Taubstummen erlernen eine „Sprache“, die Gebärdensprache.

Sie „sprechen“ mit den Händen und „hören“ mit den Augen.

Die Sprache hat für die Menschen einen sehr hohen Stellenwert. Deshalb legen auch wir seit Jahren großen Wert auf die und Förderung der Sprache bei den Kindern.

Wir sind seit dem 1. August 2012 eine „Schwerpunkt – Kita“ für Sprache und Integration und nehmen am Bundesprogramm „Offensive Frühe Chancen“ teil.

Im Rahmen dieses Programmes führten wir Anfang Januar 2013 eine zweitägige Fortbildung zum Thema Sprachentwicklung und Sprachförderung für durch. Wir hatten das Glück, Frau Jane Manz vom Institut GISA Marburg als Referentin für diese -Fortbildung begrüßen zu dürfen.

Sie hat verschiedene Aus- und Weiterbildungen abgeschlossen und ist unter anderem staatlich geprüfte Logopädin und Lehrlogopädin für Stimmstörungen und Kindersprache.

Durch ihre positive Ausstrahlung und dem großen Repertoire an theoretischen aber auch praktischen Erfahrungen, aus dem sie schöpfte, vergingen die zwei Tage wie im Flug.

Damit Sie einen kleinen Einblick bekommen, hier ein verkürzter Auszug von einigen theoretischen Grundlagen:

Grundprinzipien der Sprachförderung

Beziehungsaufbau

Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Sprachförderung ist eine positive Beziehung zwischen uns und dem .

Hilfreiche Beziehung

Wir begleiten das Kind in seinem Entwicklungsprozess so, dass es seine eigenen Möglichkeiten zur Entwicklung erkennt und nutzt.

Sprechfreude

Wir vermitteln am Sprechen.

Gestik und Mimik

Wir begleiten unser Sprechen mit Handlungen und umgekehrt.

Blickkontakt

Wir halten Blickkontakt um zu zeigen „wir hören zu“.

Förderung des Dialogs

Wir nutzen viele Anlässe zum Sprechen.

Fragen stellen

Wir geben Raum für Fragen und Antworten.

Zuhören

Wir hören den Kindern aufmerksam zu.

Verständnissicherung

Wir fragen bei den Kindern nach, wenn etwas nicht verstanden wurde.

Inhalt geht vor Form

Wir hören auf den Inhalt und nutzen die Form des „korrektiven Feedbacks“, wenn das Kind eine „falsche Form“ nutzt.

Korrektives Feedback

Das korrektive Feedback ist eine Möglichkeit, indirekt auf die „falsche“ Äußerung der Kinder einzugehen z. B.:

K.: „Ich in den Tinderdarten dehe.“

E.: „Genau, du gehst in den !“

Kontinuität und Wiederholung

Spiele, Bücher und Gesprächssituationen werden häufig wiederholt und später werden die gefestigten Wörter in andere Zusammenhänge gebracht (z. B. „kleben“ beim basteln und später „kleben“ bezogen auf Honig).

Zusammenarbeit mit den

Ein weiterer, wichtiger Bestandteil für eine erfolgreiche Sprachentwicklung des Kindes in der Kindertageseinrichtung ist die partnerschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern.

Wir haben von der Team-Fortbildung viele theoretische Grundlagen, aber auch praktische Tipps und Impulse mitgenommen und freuen uns auf die Umsetzung in unserer pädagogischen .

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