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Losung und Lehrtext für Samstag, 19. Mai 2012:

So sollst du nun wissen, dass der HERR, dein Gott, allein Gott ist, der treue Gott, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten.
5.Mose 7,9

Dass einige nicht treu waren, was liegt daran? Sollte ihre Untreue Gottes Treue aufheben? Das sei ferne!
Römer 3,3-4
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Ausflüge

Gemeindeausflug am 16. August 2008
Die Nummer 4 der gemeinsamen Tagesausflüge der Ev. Kirchengemeinden und Neunkirchen stand unter einem guten Stern – die Sonne meinte es gut und lachte die etwas über 70 Gemeindeglieder den ganzen Tag freundlich an, ohne – wie für den August typisch – belastend zu sein.
Am Steuer des riesigen „Astroliner“ saß diesmal Alex und steuerte den Bus mit seinen beeindruckenden Dimensionen sicher nach Rüsselsheim, Darmstadt, auf die Burg Frankenstein, nach Michelstadt im Odenwald und dann wieder zurück.
Aus den Panoramafernstern konnten die Passagiere – darunter auch erfreulicherweise einige Jugendliche – die Landschaft genießen, bis im Verena Park in Rüsselsheim das traditionelle Westerwälder Frühstück (Fleischwurst, Brötchen und eine Tasse Kaffee) genossen werden konnte. So gestärkt ging es in das nahe gelegene Museum, dass für jeden etwas zu bieten hatte. Das mit einem Preis des Europarates ausgezeichnete, in der alten Festung gelegene, Museum zeigte unseren interessierten Mitfahrern, in begreifbaren Dimensionen einen gut strukturierten Abriß der von der Anfängen, über die Wege zur Industrialisierung bis hin zur Nachkriegszeit. Faszinierend die Exponate aus dem OPEL-Werk, sei es nun eine Nähmaschine, ein Fahrrad oder ein OPEL Rekord aus den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Eine Hochzeit am Hochzeitsturm auf der Mathildenhöhe miterleben zu können, wirkte fast wie inszeniert, war es aber nicht. Der von dem Architekten der Künstlerkolonie in Darmstadt, Olbrich, gebaute Turm mit den charakteristischen „fünf Fingern“ beherbergt eine Außenstelle des Standesamtes und das in der Kunstform des Jugendstils ausgestaltete Hochzeitszimmer ist ein gern genutzter Ort, um sich „zu trauen“.
Der „Jugendstil“, die Abkehr vom bis dahin vorherrschenden „Historismus“, hier in Darmstadt lebte diese Stilrichtung auf und gründete den Ruf Darmstadts als Kunststadt.
Nach einem von der Mathildenhöhe in die Innenstadt, fuhr unsere Busgesellschaft weiter zur Burg Frankenstein, um den leicht diesigen Blick in die Rhein-Main-Ebene oder nach Rheinhessen zu genießen. Das Monster aus dem gleichnamigen Roman von Maria Shelley war nicht zu besichtigen, weil…tja weil, es eigentlich nie auf dieser Burg gewesen ist und eigentlich nur eine Namensgleichheit bildet. Dafür gab sich in der Kapelle auf dem Burggelände eine Hochzeitsgesellschaft nach der anderen die Klinke in die Hand. Die einen fuhren gerade mit einem offenen amerikanischen Straßenkreuzer aus den Fünfzigern die Serpentinen von der Burg herunter und hoffentlich in eine glückliche Zukunft, als ein anderes Paar, das eine lang gestreckte Limousine nutzte, ihnen entgegen kam. Zu sehen gab es also viel und über die eine oder andere Plauderei darüber oder hierüber, bekam man eine trockene Zunge. Zum Glück hatten die Organisatoren (Pfr. Michael , und Bernhard Nothdurft) als letzte Station in Michelstadt im Odenwald ein Brauhaus ausgemacht, dass mit seinen erfrischenden Bieren und schmackhaften Speisen lockte. In einem gemütlichen Ambiente klang dieser Ausflug aus und machte Hoffnung darauf, dass es auch im kommenden Jahr wieder gelingen mag, so eine runde Sache auf die Beine zu stellen.

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