Ich bin verheiratet mit Beate Freischlad-Hermann. Jana, Marc und Annika sind unsere Kinder.
Ich habe Theologie studiert an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal, an der Philipps-Universität in Marburg und am Kings-College in London. Für meine Frau und mich war unsere Zeit in London ein prägendes Erlebnis. Für mich als angehenden Pfarrer war es besonders interessant eine andere Kirche nicht nur im Studium theoretisch, sondern in ihrem alltäglichen Leben kennenzulernen. Ökumene ist deshalb für mich nicht nur ein Wort, sondern etwas, das ich konkret erlebt habe.
Nach dem sehr langen Studium war es für mich eine interessante Erfahrung mal etwas ganz anderes zu machen. Ein Jahr lang habe ich als Gehilfe bei einer Anstreicherfirma in meinem Heimatort gearbeitet. In dieser Zeit ist mir eine Frage ganz wichtig geworden: Welche Bedeutung hat eigentlich unser Glaube im Arbeitsalltag unserer modernen Welt und auch in der Familie? Die wenigsten Kirchenmitglieder sind ja sozusagen hauptberufliche Christen, so wie Pfarrer oder Diakone.
Mein Vikariat habe ich in der Evangelischen Kirchengemeinde Reiskirchen (bei Gießen) gemacht. Nach dem Vikariat habe ich in der Evangelischen Kirchengemeinde Haiger-Allendorf sozusagen als Assistent des Pfarrers gearbeitet. In diesen letzten Jahren ist mir vor allem eines wichtig geworden. Ich denke, dass es in unserer hektischen Zeit besonders darauf ankommt, als Pfarrer Zeit für die Menschen zu haben, denen man begegnet. Deshalb lade ich Sie herzlich ein, das in Anspruch zu nehmen, nicht nur in den Gruppen und Kreisen der Gemeinde, sondern auch für Gespräche, aus welchem Anlass auch immer.
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