Aufsteh’n, aufeinander zugeh’n!
Kanu-Camp 2002 – Montbrun / Frankreich
Bilder – Berichte – Informationen
Jetzt ist unser Kanu-Camp 2002 auch schon wieder vorbei. Den allermeisten hat es sehr viel Spaß gemacht. Damit wir alle uns immer wieder daran erinnern können, möchten wir in diesem Jahr wieder eine Lagerzeitung herausgeben. Schon während der Freizeit waren täglich einzelne Seiten zu lesen. Auch im Internet sind wir vertreten (www.kirche-rennerod.de). Über die täglichen Berichte hinaus haben wir noch ein paar Informationen und Nachträge beigefügt.
In diesem Jahr stand unser Lager unter einem Motto: Aufsteh’n, aufeinander zugeh’n. Täglich haben wir das gleichnamige Lied gesungen. Immer wieder konnten wir feststellen, dass ein gemeinsames Leben auch im Camp, nur möglich ist, wenn wir miteinander leben, aufeinander zugeh’n. Wenn nicht jeder nur auf sich selbst schaut, sondern auch an die anderen denkt. Immer wieder konnten wir erfahren, dass Gott genau das von uns erwartet: Aufsteh’n, aufeinander zugeh’n.
An einem Abend haben wir uns Gedanken gemacht darüber, was echte Helden ausmacht. Helden unserer Zeit sind die Stars, die Erfolgreichen, die Berühmten. Ein echter Held kann aber jeder und jede sein. Jeder, der aufsteht und auf andere zu geht. Wir haben uns dies klar gemacht an dem Wort „N E T T“. Die besten Helden sind die, die wirklich NETT sind. Diese vier Buchstaben sollen uns zeigen, wie die Eigenschaften eines echten Helden aussehen.
N ÄCHSTENLIEBE – Wahre Helden zeigen, dass sie andere mögen und auf andere zugeh’n.
E INFLUSS – Ein wahrer Held hat guten Einfluss auf andere, ist jemand, der andere inspiriert, ein besserer Mensch zu sein.
T ALENT – Ein echter Held hat etwas Besonderes erreicht oder hat eine besondere Begabung. Wir haben im Camp auch festgestellt, dass jeder eine besondere Begabung hat (sportlich, musikalisch …).
T OTAL SELBSTLOS – Dies bedeutet, dass man seine Fans oder Anhänger nicht ausnutzt. Wenn also jemand ein Held sein will, bedeutet das nicht, sich selbst zu nutzen, sondern anderen. Ein wahrer Held denkt nicht an sich selbst!
Wir waren zwei Wochen zusammen mit fast 70 Menschen. Immer wieder haben wir erfahren, dass es viele N E T T e Menschen gibt, mit denen wir diese Zeit verbracht haben. Immer wieder haben wir erfahren, dass Gott seine schützende Hand über uns hielt: Bei den vielen tausend Kilometern, die wir unterwegs waren. Bei den Unfällen (Wotans geplatzter Reifen, Beates abgefahrener Spiegel, Uwes Auffahrunfall in Alés). Bei den verschiedenen sportlichen Aktivitäten (Kanu, Mountainbike, Wandern, Klettern, Schwimmen, Canyoning …). Immer wieder haben wir erfahren, dass Gott uns gesegnet hat.
Und so möge der Segen Gottes alle begleiten, die mit diesem Camp zu tun hatten: die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen (denen ich an dieser Stelle noch einmal herzlich für den großen Einsatz danken möchte!), den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und allen, die zu Hause an uns gedacht, uns mit Spenden geholfen und für uns gebetet haben!
Vielen Dank, alles Gute und bis wir uns wiedersehen, möge Gott euch alle segnen!
Euer Uwe Hermann
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