Neugierig geworden? Wie in jedem Jahr ist es zu Beginn einer Freizeit zunächst einmal wichtig, dass sich alle etwas näher kennenlernen, damit sich eine Gemeinschaft bilden kann.
Zelt 1,2,7 und 8 treffen sich deshalb am Dienstag um 10:00 Uhr mit den Teamerinnen Claudia, Martina und Bettina zum ersten Teil der Erlebnis- und Abenteuerspiele.
Beim ersten Spiel kommt der große Fallschirm zum Einsatz, denn er dient als Trennwand zwischen zwei willkürlich gebildeten Kleingruppen. Jede Gruppe wählt still einen Jugendlichen aus, der sich ganz dicht an den Fallschirm setzt. So sitzen sich zwei Jugendliche gegenüber, während zwei Teamerinnen den Fallschirm hochhalten. Auf ein Zeichen lassen sie das Tuch fallen und die zwei Kids in der Mitte müssen ganz schnell den Namen des Gegenübers rufen. Der Schnellere gewinnt. Der langsamere muss die Gruppe wechseln. Gespielt wird so lange, bis alle Teilnehmer auf einer Seite sitzen. Alle Namen sind nun bekann und wir haben gelernt: Keiner von uns heißt „Oh Mann“ , „Mein Gott“, „ÄÄÄÄhhhh“ oder „Neeiiiinn!“
Das kotzende Känguru ist ein Aufwärmspiel, das gerade in Kinder- und Jugendgruppen für eine gute Aufwärmphase sorgt, weil sich erst einmal alle miteinander kaputtlachen. Der Spaß im Spiel entsteht durch die Figuren, die von jeweils drei Spielern dargestellt werden müssen. Die Mitspieler stehen im Kreis, eine Person in der Mitte. Die Person in der Mitte zeigt auf eine Person im Kreis, welche dann mit dem jeweils linken und rechten Partner die Figur darstellen müssen.
Das Spiel wird immer schwieriger und lustiger, je mehr je mehr Figuren eingeführt werden.
Macht einer aus dem gewählten Trio einen Fehler bei der Darstellung, muss derjenige in die Mitte.
Zum Beispiel beim „Kotzenden Känguru“ muss die mittlere Person den Beutel darstellen und rechts und links die beiden Spieler kotzen in den Beutel. Der lustigste Kommentar kam von Marius: „Scheiße, ich hab das Kotzen vergessen!“
Beim „Kofferpacken“ lernen die Jugendlichen nicht nur die Namen der anderen kennen, sondern auch ihre Hobbies und Lieblingsspeisen. Bei einem weiteren Kennenlernspiel müssen die Jugendlichen Zettel mit Namen, Hobbies, Augenfarbe, etc. in einen Luftballon stecken, aufblasen und zuknoten. Dann werden die Ballons gemischt und jeder darf einen Ballon zum Platzen bringen und danach natürlich raten, wessen Ballon er gezogen hatte.
Neben der Konzentration war bei diesen Spielern natürlich auch eine gewisse Offenheit gefragt.
Unsere Jugendlichen waren in dieser Beziehung von Anfang an gut bei der Sache. Unter den Jugendlichen gibt es Crossfahrer, Fußballspieler, Schlagzeuger, Gitarristen, Kids, die gern Lesen, schwimmen oder chillen.
Beim Eisschollenspiel werden zwei Seile zu einem großen Quadrat auf den Boden gelegt. Die restlichen Seile bilden ein Gitter. Es werden zwei Gruppen gebildet. Eine Gruppe zeichnet auf dem Papier ein Gitter auf, in dem Start, Ziel und der weg aufgezeichnet sind. Die andere Gruppe darf den Weg nicht mitbekommen. Start und Ziel werden bekanntgegeben. Die andere Gruppe stellt sich am Start auf und einer beginnt. Er tritt ins Feld und versucht den richtigen Weg zu finden. Tritt er ins falsche Feld, muss er das Gitter verlassen und der nächste ist an der Reihe. Dieser wiederholt alle richtigen Schritte und versucht weitere richtige Felder zu finden bis zum Ziel. Hat eine Gruppe es ins Ziel geschafft, werden die Gruppen getauscht.
Bei diesem Spiel ging es um Taktik, Teamarbeit und Konzentration. Das war angesichts der großen Hitze am Nachmittag gar nicht so leicht. Echte Eisschollen wären hier zur Kühlung sicherlich eine willkommene Abwechslung gewesen. Jedoch hielten alle Jugendlichen tapfer durch und brachten ihre Aufgaben zu Ende.
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