„Trauer in Freude verwandeln – Ostern entgegengehen“
Unter diesem Motto kamen am 09. April 2009 viele Besucher zum Ostergottesdienst des Ev. Kindergartens Rehe ins Dietrich-Bonhoeffer-Haus.
Die Kindergartenkinder begrüßten die Gottesdienstbesucher mit dem Lied „Jesus hat mich lieb“. „In der Bibel steht‘s geschrieben – Jesus hat mich lieb. Er bewahrt mich gut – ob ich schlafe oder spiele. Jesus sorgt für mich – für die Blumen, für die Vögel. Jesus starb für mich – starb am Kreuz für meine Sünden. Ich hab Jesus lieb – weil er mich zuerst geliebt hat, hab ich Jesus lieb.“
Wie kann man Ostern entgegengehen? Wie kann man Trauer in Freude verwandeln? Was bedeutet eigentlich Ostern und wie konnte Jesus wieder auferstehen?
Um all diese Fragen gemeinsam mit den Kindern zu beantworten, haben wir den Blick auf die Natur gerichtet – auch hier kann man im Frühling sehen wie die Natur nach einem langen Winter erwacht. Das Korn fällt in die Erde und ist scheinbar tot – doch dann wächst es, gedeiht und trägt Früchte.
Zum Thema Auferstehungserfahrungen in der Natur hatten die vier – bis fünfjährigen Kinder (unsere Baumeister) gemeinsam mit Ulrike und Bettina ein Anspiel einstudiert:
Die Bauern streuen Körner auf das Feld. Zwei Kinder streuen Körner auf ein Tuch.
Die Körner liegen still in der Erde. Kinder legen sich auf ein braunes Tuch.
Sie werden mit Erde zugedeckt. Kinder werden mit einem braunen Tuch zugedeckt.
Die Körner liegen ganz still in der Erde. Kinder knien still.
Es sieht so aus, als wären sie tot. Sie liegen den ganzen Winter in der Erde. Als der Frühling beginnt, scheint die Sonne warm. Warmer Regen fällt auf die Erde.
In den Körnern wird es jetzt lebendig. Kinder beginnen sich zu bewegen.
Langsam strecken sie sich.
Langsam wächst aus ihnen ein kleiner Spross hervor. Kinder ziehen langsam ein buntes Tuch hervor.
Der Spross wird größer – ein kleiner Halm entsteht. Kinder strecken sich langsam nach oben.
Der Wind bewegt die Halme auf dem Feld. Kinder bewegen sich wie Halme im Wind.
Jetzt sind die Halme groß geworden. Viele bunte Blüten sind in der prallen Sonne gewachsen. Kinder stehen aufrecht und bewegen die bunten Tücher hin- und her
Im Wiedererwachen der Natur können wir symbolisch Karfreitag und Ostern erleben. Wir können Trauer in Freude verwandeln. Jesus lebt!
In seiner anschließenden Predigt las Pfarrer Michael Zopf aus Johannes, 12 Vers 24: „Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, so bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.“ Er erklärte anhand eines Sonnenblumenkornes wie wunderbar es ist, wenn aus einem kleinen Korn eine wunderschöne, große Blume wächst. Genauso wunderbar ist auch die Auferstehung Jesu.
„Jesus starb für mich“ – der Tod wird ja mit Trauer verbunden. Doch weil Jesus für unsere Sünden gestorben ist und weil Jesus auferstanden ist, können wir uns freuen: Jesus lebt und auch wir können ewiges Leben haben, wenn wir um Vergebung unserer Sünden bitten und an ihn glauben.
Die Vorschulkinder präsentierten in einem Sprechgesang die gute Botschaft von Ostern: Ostern will in diesen Tagen uns die gute Botschaft wieder sagen: Große Freude neues Leben, das kann Gottes Kraft allein uns geben – … ist das nicht verwunderlich? Das was lebt, es wandelt sich…
Mit dem „Oster-Mutmach-Lied“ sangen die Kindergartenkinder von der Auferstehung, der Hoffnung und der strahlenden Freude am Ostermorgen. Alle Lieder wurden begleitet von Tina Beul am Klavier. Dafür sagen wir an dieser Stelle nochmal Herzlichen Dank!
Alle Gottesdienstbesucher bekamen im Anschluss an den Gottesdienst ein Päckchen mit Blumensamen geschenkt – zur Erinnerung an unseren Ostergottesdienst und zur Freude an der Auferstehung Jesu.
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